Umwelt

NEU ab 1. Jänner 2023 - Ab ins Gelbe
25. November 2022

ACHTUNG NEU AB 1. JÄNNER 2023

alle Verpackungen außer Glas und Papier kommen in „das Gelbe

Gelber Sack und Gelbe Tonne in NÖ nehmen bald mehr: denn mit 01.01.2023 können alle Verpackungen außer Glas und Papier über die gelben Behälter (kurz "das Gelbe") entsorgt werden. Das bringt ein einheitliches System für alle Niederösterreicher:innen und mehr Wertstoffe für den Recycling-Kreislauf.

Nähere Informationen finden Sie unter www.insgelbe.at


Ab 1. Jänner 2023 werden in Niederösterreich sämtliche Leicht- und Metallverpackungen gemeinsam in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack gesammelt. Das gut funktionierende System bei der Sammlung von Altpapier bzw. Weiß- und Buntglas bleibt unverändert.

Ab Beginn des kommenden Jahres wird das Sammeln von Leicht- und Metallverpackungen in noch effizienter, weil diese gemeinsam in der Gelben Tonne und im Gelben Sack gesammelt werden können. Auch in anderen Bundesländern werden Schritte zur Vereinheitlichung der Sammlung von Leichtverpackungen gesetzt. Dadurch wird ein Sammelplus von 20% bei Kunststoffverpackungen erwartet; ein wichtiger Schritt für mehr Klimaschutz und zur Erreichung der EU-Recyclingquoten ab 2025. Auch in wollen wir die Sammelmengen weiter steigern.

Österreichs Haushalte gehören zu den fleißigsten Sammlern in ganz Europa. Bis Ende 2022 werden wieder mehr als eine Million Tonnen Verpackungen und Altpapier gesammelt. Der Anteil der Leicht- und Metallverpackungen macht dabei etwas mehr als 200.000 Tonnen aus.
Verpackungen getrennt zu sammeln gehört für mehr als 90 Prozent der Österreicher:innen schon heute zum Alltag. Und das aus gutem Grund: Verpackungen getrennt sammeln ist einfacher Umweltschutz, der wirkt.

WAS ÄNDERT SICH?

Bisher wurden Verpackungen aus Kunststoff in Österreich sehr unterschiedlich gesammelt. Wurden mancherorts sämtliche Leichtverpackungen gesammelt, hat man anderswo nur Plastikflaschen und Getränkekartons vom Restmüll getrennt. Künftig werden österreichweit sämtliche Leichtverpackungen in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack gesammelt. In manchen Regionen werden auch die Metallverpackungen gleich miterfasst. Dadurch sollen noch mehr Verpackungen ins Recycling gebracht werden – allein durch die Anpassungen der Sammlung ab 2023 wird ein Sammelplus von 20% erwartet. Dies ist auch notwendig, um den Klimaschutz in Österreich durch Recycling zu fördern und die EU-Recyclingziele für 2025 zu erreichen. Das erklärte Ziel ist eine Verdopplung des Recyclings bei den Kunststoffverpackungen.

Grünschnitt-Sammelplatz

Der Grünschnitt-Sammelplatz am Höhenweg ist jeden Montag und Mittwoch in der Zeit von 8.00 bis 17.00 Uhr und jeden Freitag in der Zeit von 8.00 bis 14.00 Uhr geöffnet.

Zu dem im Umwelt-Kalender angeführten Terminen Baumschnitt können Sie Ihren Grünschnitt zu dem jeweilig geöffneten Bauhof bringen.

Info Sperrmüll- und Problemstoffsammlung
16. September 2022
Info zur richtigen MÜLLTRENNUNG
25. März 2022
Bioabfall richtig sammeln
Abfall Trenn-ABC vom Bundesministerium
Heckentag 2021

Ab 1. September bis zum 14. Oktober kann online bestellt werden. Die Ausgabe der bestellten Pflanzen findet am Heckentag, den 6. November, an sechs verschiedenen Abholstandorten statt (Infos dazu auf unserer Homepage) bzw. werden die Sträucher auf Wunsch Anfang bis Mitte November direkt nach Hause geliefert.

Mit Bäumen und Sträuchern der Regionalen Gehölzvermehrung kann man Privatgärten und der freien Landschaft richtig viel Gutes tun. Sie können die Blütenpracht, den Duftzauber und die schmackhaften Früchte genießen, schaffen wichtigen Lebensraum für Vögel, Wildbienen und Schmetterlinge und sorgen noch dazu für einen echten Beitrag zum Klimaschutz. Denn die Bäume und Sträucher sind lebendige CO2-Speicher, reinigen die Luft, verbessern den Boden und spenden Schatten und Abkühlung. Die regionale Produktion in den NÖ Partnerbaumschulen spart außerdem unzählige Transportkilometer.

Neben Heckenpaketen für den Sichtschutz, für Klimabeobachtungen oder zum Naschen gibt es heuer auch wieder ein Bienenpaket. Namensgeber für die „Wir für Bienen"-Hecke ist übrigens die gleichlautende Initiative des Landes NÖ, die gemeinsam mit heimischen ImkerInnen und LandwirtInnen für die Förderung heimischer Wild- und Honigbienen im Naturland NÖ eintritt.

Inserate und Pressetexte finden Sie auf unserer Homepage unter
https://www.heckentag.at/infomaterial

WAS NICHT IN DEN KANAL GEHÖRT!!!

Wie uns vom Wasserverband Neufelder - Seengebiet berichtet wird, häufen sich in letzter Zeit die Störfälle und Reinigungseinsätze im Verbandsgebiet, die durch „Fremdstoffe“ und „Biomüll“ verursacht wurden. Daher können Sie hier eine Broschüre herunterladen, in der gelistet ist, was NICHT in den Kanal gehört .

Sumpfschildkröten im Rathaus

Mit der Installation eines Terrariums ist das Rathaus um eine kleine Attraktion reicher. Eingezogen in das neue Zuhause sind 20 frisch geschlüpfte Europäische Sumpfschildkröten welche vom Schildkrötenvater Hans Stöger auch weiterhin betreut werden. Sie teilen sich mit einigen Moderlischen (kleine, heimische, karpfenartige Fischart) das neue Heim und sollen später in den Zillingdorfer Feuchtbiotopen ausgewildert werden und den bereits vorhandenen Bestand verstärken.

Biotop am Hauswiesgraben
Bereits im vollen Gang befindet sich die Errichtung der beiden Absatzbecken im Bereich des Hauswiesgrabens. Hier wird in Kürze ein weiteres, wertvolles Biotop entstehen, welches sich aus den Niederschlagswässern der Ringofengasse speist. Dabei wird das Regenwasser in einer Vorklärung beim langsamen Durchfließen gefiltert und danach in den Lobbach gereinigt eingeleitet. Über den bereits bis zur Arbeitergasse eingebrachten Regenwasserkanal kann in einer nächsten Ausbaustufe in Zukunft auch eine Regulierung des Wasserspiegels vom Bruch I erfolgen
Alpen-Karpaten-Korridor - Internationale Konferenz in Bratislava

Der Alpen-Karpaten-Korridor (AKK) verbindet Europas größte Gebirgsketten – die Alpen und die Karpaten. Zahlreiche Wildtiere, darunter waldbevorzugende Arten mit großen Raumansprüchen, wie z.B. Hirsch, Luchs, aber auch Wolf und Bär, bewegen sich entlang dieser traditionellen Wildtier-Wanderroute. Der Korridor stellt neben der Donau und dem „Grünen Band“ (entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs) eine bedeutende Lebensader von europäischer Bedeutung für Pflanzen, Tiere und Menschen dar.

In einem grenzüberschreitenden Projekt zwischen Österreich und der Slowakei setzen Partner aus den Bereichen Verkehrsplanung, Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Tourismus, Naturschutz und Raumplanung mit beteiligten Gemeinden gemeinsam konkrete Maßnahmen für die Sicherung der Lebensraumvernetzung im Alpen-Karpaten-Korridor um. Damit kann in Zukunft die Wildtier-Population verbessert, v.a. aber auch die nachhaltige Entwicklung des menschlichen Lebens- und Erholungsraumes unterstützt werden. Das Alpen-Karpaten-Korridor Projekt wird durch die EU im Rahmen des ETZ-Programms (Europäische Territoriale Zusammenarbeit) Slowakei-Österreich gefördert.

Im Rahmen einer internationalen Konferenz in Bratislava zum Thema Alpen-Karpaten-Korridor wurden von Mag. Karl Wilfing, der für Raumplanung zuständig ist, auch die Verdienste der Gemeinde Zillingdorf im Bereich der Ökologie, gewürdigt. In Zillingdorf bemüht man sich schon seit vielen Jahren die bereits vorhandenen und neu geschaffenen Biotope zu vernetzen. Das Ziel ist, den Lebensraum für Tier- und Pflanzenwelt hochwertig zu entwickeln und den Austausch zwischen diesen Inseln zu zulassen und zu fördern. Mag. Christian Eiböck: „Unser Lebensraum ist auch Kernzone des Alpen-Karpaten-Korridors. Wenn es gerade in den letzten Jahren auch Sichtungen von Goldschakal und Großtrappe bei uns gibt, dann zeigt das, dass wir bei Biodiversität, bei unserer „grünen Infrastruktur“, am richtigen Weg sind. Unsere vernetzten Naturräume gewährleisten die Erhaltung von Tier- und Pflanzenarten“.

Bgm. Harald Hahn: „Wir setzen in der Gemeinde auf Lebensqualität, Wohnqualität und Freizeitqualität. Die Aufnahme unseres Gemeindegebietes in den Alpen-Karpaten-Korridor ist ein weiterer Schritt, den auch unsere neuen Mitbürger lohnen. Nicht umsonst sind wir die zweitgrößte Wachstumsgemeinde im Bezirk Wr. Neustadt. Unser nächstes Ziel ist, die europäische Sumpfschildkröte in unseren Biotopen wieder heimisch zu machen“.

v.l.n.r.: Bgm. Harald Hahn, Landesrat Karl Wilfing, GGR Mag. Christian Eiböck

VIELFALT LEBEN

Am 24. November wurden in der Wiener Staatsoper im Rahmen der Vielfaltleben-Gala die besten eingereichten Projekte prämiert. Die Preisverleihung erfolgte durch Bundesminister Niki Berlakovich.

Hans Czettel Umweltpreis 2010

m Rahmen unserer Anstrengungen für Natur und Umweltschutz wurde im Jahr 2009 das Projekt "Feuchtbiotop Trenkäcker" umgesetzt.

Das dort entstandene Biotop, welches einen weiteren Trittstein in unserem Netzwerk Feuchtgebiete darstellt, wurde als wertvoller Beitrag zur Erhaltung des Artenreichtums unserer Fauna und Flora ausgezeichnet.

Am 5. November konnten die Gemeinderäte der Arbeitsgruppe Umwelt, den „Hans Czettel Umweltpreis“, überreicht von Landeshauptmann-Stellvertreter Sepp Leitner im NÖ Landtagssaal, entgegennehmen.