Projekte
Sickermulde Hauptstraße 73-75
Vor den beiden Grundstücken wurden zwei Sickermulden errichtet. Diese haben die Aufgabe,
anfallende Straßenwässer in diesem Bereich, über eine spezielle Humusfilterschicht zu ver-
sickern.
Im Gegensatz zu den bestehenden Sickerschächten, wo im Ernstfall verunreinigte Straßen-
wässer mit dem Grundwasser in Berührung kommen können, wird dies bei den Sicker-
mulden ausgeschlossen.
Die Ausführung dieser Versickerungsmaßnahme basiert auf Vorgaben der zuständigen
Wasserrechtsbehörde.

Straßenbau Grubenweg



Als wichtigstes Tiefbauprojekt stand heuer die Straßenoberflächenherstellung des
Grubenweges auf dem Programm. Von der Kreuzung Gartenstraße bis zur neuen
Reihenhausanlage der WET wurde auch der komplette Straßenunterbau neu herge-
stellt und eine Regenwasserkanalisation errrichtet.
Die anfallenden Niederschlagswässer werden dann im neu angelegten Versickerungs-
becken am nordöstlichen Ortsende von Zillingdorf-Markt entsprechend dem Stand
der Technik versickert.
Die neue Straßenoberfläche wurde so gestaltet, dass in der Fahrbahnmitte ein Granit-
bordstein, der zur Wasserführung dient, ausgeführt wurde.
Die beiden Fahrbahnhälften haben ein Quergefälle zur Straßenmitte und sorgen
somit für eine geregelte Abfuhr der Niederschlagswässer.
Beim oberen Teil des Grubenweges (WET-Anlage bis Edergrube) wurde die Straßen-
oberfläche abgefräst und neu asphaltiert.
Der Straßenzug hat eine Gesamtlänge von ca. 330 m. Die Kosten für diese Ent-
wässerungsmaßnahmen belaufen sich auf ca. € 250.000,--.
Der neu hergestellte Straßenzug ist nicht nur optisch, sondern auch verkehrs- und
entwässerungstechnisch als gut gelungen zu bezeichnen.
Biotop Schafbrückl

Mitte März wurde mit den ersten Arbeiten zur Neuanlegung des Feucht-
biotopes beim "Schafbrückl" begonnen. Eine ca. 250m2 große Wasserstelle,
gespeist von einer mit Photovoltaik betriebenen Wasserpumpe soll bedrohten
Amphibienarten als Laichgewässer dienen und die angrenzende unbe-
wirtschaftete Fläche für Wildtiere und Pflanzen ein geschützter Lebensraum sein.
Im Herbst folgt eine Randbepflanzung mit heimischen Sträucher und Feldgehölz.
Das direkt am Feuchtweg des Schluchtgrabens gelegene 1 Hektar große Gebiet
ist ein weiterer Trittstein im "Netzwerk Feuchtgebiete" welches zum Erhalt der
Artenvielfalt beitragen soll.
Stichstraße An der Kipp

Im Ortsteil Bergwerk wurden "An der Kipp" von der Gemeinde weitere Bauplätze ge-
schaffen. Die, für die Aufschließung der neuen Grundstücke erforderliche Straße wurde
im März 2011 hergestellt. Die neue Straße ist 62 m lang und hat eine Breite von 8,5 m.
Am Ende dieser Stichstraße wurde ein Umkehrplatz ausgebildet.
Außerortgasse

Aufgrund der Neuparzellierung des Baulandes im Bereich Gartenstraße - Flurweg -
Außerortgasse war eine Verlängerung der Außerortgasse erforderlich. Die Arbeiten
(Straßenunterbau) wurden im März 2011 durchgeführt.
Die Stichstraße ist 60 m lang und 8,5 m breit. Vom Ende der neuen Straße wurde ein
Verbindungsweg für Fußgänger bis zur Feldgasse geschaffen.
Bauplätze An der Kipp

Die 8 neu geschaffenen Bauplätze "An der Kipp" weisen eine schöne Sonnenlage auf.
Die Grundstücke haben Größen von 684 bis 724 m². Das gesamte Areal ist eben und
daher gut bebaubar. Kanal- und Wasserleitungsanschlüsse liegen bereits an jeder
Grundstücksgrenze.
Bauplätze Außerortgasse/Gartenstraße/Flurweg

Eines der letzten Baulandgebiete wurde durch Privateigentümer einer Parzellierung
zugeführt. Es enstanden hier im Bereich der Außerortgasse 16 neue Bauplätze in
bester Lage. Die Grundstücke weisen Größen von 660 bis 996 m² auf.
Festwiese und Trainingsplatz


Hauptstraße 58 / Hauptstraße 60
Am 16. März 2011 war die Architekturklasse der Technischen Universität unter der
Leitung von Univ.Doz. DI Toifel vor Ort, um das Haus Hauptstraße Nr. 60 für ihre
Planungsvorhaben zu vermessen.
Varianten zur Revitalisierung des denkmalgeschützten Objektes, Zubaumöglichkeiten
sowie verschiedene Nutzungskonzepte (Haus der Musik, Gemeinschaftspraxis, Betreutes
Wohnen, ..) werden bis Juni 2011 erarbeitet und anschließend vorgestellt.



Der Durchgang zwischen dem alten Kern und den neuen Siedlungsgebieten ermöglicht
Fußgängern und Radfahrern einen leichteren Zugang zu Bus und Bahn. Der Kindergarten
sowie die neuen Siedlungsgebiete sind besser angebunden.








